Kite-Safari Brasilien – die Zweite

Nach einer entspannten Woche in Cumbuco mit viel Ruhe, um meinen verletzten Fuß zu schonen, ist es Zeit für das nächste Kite Abenteuer in Brasilien. Für einen zweiwöchigen Trip Richtung Süden tue ich mich mit Michael zusammen. Wir haben uns bereits im Februar auf Cuyo Island in den Philippinen kennengelernt und sind seither in Kontakt geblieben. Michael verbringt seinen dreiwöchigen Herbsturlaub in Brasilien und so treffen wir uns in Cumbuco wieder, mieten für zwei Wochen ein Auto und starten am 26. September 2018 unseren gemeinsamen Kitetrip.

Wir machen uns mit Sack und Pack auf den Weg nach Barra Nova (Cumbuco – Barra Nova, 105 Km) und entscheiden uns in dem kleinen Fischerort für die Pousada Bons Ventos, wo wir für 60 Reais (ca. 15 EUR) pro Person sogar ein Privatzimmer bekommen. In der kleinen, gemütlichen Pousada fühlen wir uns sofort super wohl, die brasilianischen Betreiber sind sehr nett und außer uns sind noch drei weitere Kitesurfer aus Hamburg in der Pousada, mit denen wir uns auf Anhieb gut verstehen. Der Kitespot in Barra Nova ist super schön, eine Lagune direkt am Meer, die sich bei Flut mit Wasser füllt und tolle Flachwasser Bedingungen bietet. Der Spot ist relativ klein, man kann aber sehr gut auf den hinteren Teil der Lagune oder das Meer ausweichen, wo man oft ganz alleine kitet, weil sich die meisten Kiter auf dem vorderen großen Teil der Lagune aufhalten.

Kitespot in Barra Nova

In Barra Nova bläst der Wind deutlich schwächer als im Norden, nach einiger Zeit fliege ich endlich wieder meinen großen 12er Kite. In den ersten Tagen stehen wir schon vor 6 Uhr auf und gehen noch vor dem Frühstück aufs Wasser, weil der Wind am Morgen am stärksten ist und die Lagune bei Flut dann gut gefüllt ist. Auch wenn das frühe Aufstehen zunächst ganz schön schwer fällt, ist auf dem Wasser jegliche Müdigkeit verflogen. Und das großartige Früstück in der Pousada Bons Ventos schmeckt danach gleich doppelt so gut. Unsere vier Tage in Barra Nova vergehen wie im Flug, bevor wir uns auf die Weiterfahrt machen, treffen wir Karolina aus Lübeck wieder, die wir ebenfalls im Februar auf Cuyo Island kennengelernt haben. Sie verbringt mehrere Wochen in Brasilien und beginnt ihre Kitereise hier in Barra Nova. Inzwischen habe ich schon mehrfach Leute in anderen Ländern wiedergetroffen und bin jedes Mal wieder überrascht, wie „klein“ die Welt der Kitesurfer ist.

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Morning Session in Barra Nova

Wir verabschieden uns in Barra Nova und machen uns auf den Weg nach Parajuru (Barra Nova – Parajuru, 74 Km). Parajuru liegt wie auch Barra Nova an einer Flussmündung und durch eine riesige Sandback bildet sich bei Flut eine große Flachwasser Lagune. Zwei befreundete Pärchen aus München waren innerhalb der letzten Wochen in Parajuru und haben mir den Spot empfohlen. Sie haben definitiv nicht zu viel versprochen und Parajuru wird zu einem meiner Lieblingsspots in Brasilien. Aber bevor wir in den Genuss des Kitespots kommen, kommt es leider zu einem unschönen Ereignis in Parajuru. Auf der Suche nach einer Pousada wollen wir im Ortszentrum links abbiegen und ein hinter uns fahrendes Auto will uns im selben Moment überholen und fährt dabei in die Fahrerseite unseres Mietautos. Natürlich ist der Fahrer ein Brasilianer, er spricht kein Wort englisch und innerhalb von Minuten versammelt sich gefühlt der ganze Ort um das Geschehen. Wir sind erstmal ganz schön geschockt. Zum Glück ist es nur ein Blechschaden, uns ins nichts passiert, aber das Auto hat ganz schön was abbekommen und wir fürchten, schon am vierten Tag unseres Trips wieder zurück nach Cumbuco fahren zu müssen.

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Nach einiger Suche findet sich in der angesteuerten Pousada ein junger Brasilianer, der englisch spricht und uns bei der Verständigung helfen kann. Weil wir mit einem Mietwagen unterwegs sind, bestehen wir darauf, dass die Polizei gerufen wird und dann heißt es erstmal lange warten. Irgendwann treffen endlich 3 Beamte ein, können aber nicht wirklich was für uns tun und so müssen wir in den 25 Km entfernten Ort Aracati zu einer Polizeistation fahren, wo wir ebenfalls mit Hilfe des Brasilianers aus der Pousada den Unfall aufnehmen lassen. Der zuständige Polizeibeamte scheint nicht sehr häufig auf Deutsche zu treffen und ist ganz aus dem Häuschen, als er unseren Bericht aufnimmt. Bei Übergabe des Unfallberichts erzählt er uns zu unserem großen Erstaunen, dass er mit Vorname Erwin Rommel heißt. In Brasilien ist es tatsächlich sehr beliebt, internationale Nachnamen als Vornamen zu verwenden, entweder um Bewunderung für den Namenspaten auszudrücken, oder um dem Kind schon früh etwas „Großartiges“ mitzugeben, eine Art Karma fürs Leben.

Erwin Rommel nimmt unseren Unfallbericht auf

Ganz schön erschöpft und niedergeschlagen beziehen wir ein einfaches Zimmer in der Pousada do Chalé und brauchen erstmal ein bisschen Ruhe. Am nächsten Morgen sieht die Welt schon anders aus und wir sind in erster Linie froh, dass uns nichts passiert ist. Der Anblick vom Auto löst leider immer noch Bauchschmerzen aus, aber es fährt problemlos und wir wollen unseren Trip fortsetzen. Leider können wir nur noch über die Beifahrerseite ins Auto einsteigen, weil sich die Fahrertür nicht mehr öffnen lässt, aber das nehmen wir mit Humor. Wir informieren die Autovermietung in Cumbuco und machen uns dann auf den Weg zum Kitespot in Parajuru, um bei einer ersten Kite Session an diesem tollen Spot auf andere Gedanken zu kommen.

Kitespot in Parajuru bei Flut

Direkt am Spot befindet sich der Kiteboarding Club Parajuru, dessen Einrichtungen man gegen eine kleine Gebühr nutzen kann. Der Club ist klasse, mit Restaurant, Kite Storage, Kompressor und allen Annehmlichkeiten, die einen entspannten Tag am Spot abrunden. Nach zwei tollen Kite Sessions belassen wir unser Kitematerial im KBC und folgen einer Empfehlung zur Pousada Jangada im Ort, die von Martin, einem Österreicher und seiner brasilianischen Frau Josie geführt wird. Momentan sind noch keine Gäste in der Pousada und Martin und Josie machen uns einen super Preis für eines der vier großen Zimmer, die sie hier vermieten. Nach vielen Wochen in Brasilien und den unterschiedlichsten Unterkünften ist die Pousada Jangada definitiv eine der schönsten, die ich gesehen habe und sie wird sehr liebevoll geführt.

Pousada Jangada in Parajuru

Auf dem großen Grundstück befindet sich das Haus von Martin und Josie, dann ein Gästehaus mit 4 großzügigen Zimmern, ein weiteres kleineres Gebäude mit einem großen Familien Appartement, ein großer Pool und ein fantastischer üppiger Garten mit unzähligen Palmen. Ein richtiges Paradies, was die beiden sich hier geschaffen haben. Wir verbringen vier tolle Tage in Parajuru, fahren jeden Tag nach dem Frühstück die kurze Strecke bis zum Kitespot und verbringen den Tag am Kiteboarding Club. Der Wind ist etwas stärker als in Barra Nova, ich fliege meistens meinen 8er Kite. Wenn das Wasser zurück geht, ist die Lagune relativ klein und sehr flach, immer noch kitebar aber das Warten in der Hängematte lohnt sich und bei einer späteren Sunset Session ist die Lagune wieder voll und bietet jede Menge Platz zum Austoben.

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Kitespot in Parajuru

An meinem Geburtstag schließe ich mich einem organisierten Downwinder vom Kiteboarding Club an. Gemeinsam mit 10 anderen Kitern und zwei Guides kiten wir ca. 8 Km bis nach Prainha do Canto Verde und werden dort von einem alten VW Bulli abgeholt und wieder zurück nach Parajuru gebracht. Auf der Rückfahrt nach Parajuru reist der Spanngurt, mit dem die Kiteboards auf dem Dach des Bullis befestigt sind und 3 Boards machen in hohem Bogen einen Abflug und landen auf der Straße. Mein Board liegt zum Glück noch oben. Was für eine Schrecksekunde und wir sind froh, dass in dem Moment kein anderes Auto hinter uns gefahren ist.

Rücktransport nach Parajuru im VW Bulli

Am Abend bleiben wir zum Abendessen im Restaurant vom KBC und nach dem Essen wird plötzlich eine große Schokoladentorte mit zwei Kerzen gebracht. Ohne mein Wissen hat Michael heimlich die Überraschung organisiert und ich freue mich riesig darüber. An diesem Tag vermisse ich meine Familie in Deutschland besonders, aber ich bin glücklich, einen tollen Kitetag am Wasser genießen zu dürfen und den Abend in bester Gesellschaft zu verbringen. Über die unterschiedlichsten Wege erreichen mich aus der ganzen Welt Glückwünsche. Es ist fantastisch, wie viele tolle Menschen ich innerhalb der letzten 7 Monate getroffen habe und ich bin sehr dankbar über die vielen inspirierenden Begegnungen. Die schönste Überraschung des Tages ist ein Geschenk von Angel, die ich im Februar auf den Philippinen kennengelernt habe. Sie hat über Monate Fotos von meinen Social Media Profilen gesammelt und ein großartiges Video erstellt, was Erinnerungen an die letzten zehn Jahre meines Lebens wach ruft. Als sie mir den Link zum Video schickt und ich es das erste Mal anschaue, bin ich total sprachlos und dankbar über dieses wunderbare Geschenk und die besondere Freundschaft zu Angel, die durch diese Reise entstanden ist!

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Geburtstagskuchen in Parajuru

Wir fühlen uns richtig wohl in Parajuru und genießen vor allem die Ruhe im grünen Paradies von Martin und Josie. Im Garten leben zahlreiche große Leguane, die sich in der Regel gut getarnt in den Bäumen verstecken. Aber für ein leckeres Stück Banane verfliegt jegliche Scheu und wir können die schönen Tiere aus nächster Nähe betrachten. Dankbar für die entspannten Tage verabschieden wir uns von Martin und Josie und machen uns auf die lange Weiterfahrt nach Macau im Staat Rio Grande do Norte (Parajuru – Macau, 300 Km). Wir folgen einer Empfehlung von Kite Beleza aus Cumbuco und steuern die sehr einsam gelegene Pousada Brazil Kite Dream südlich von Macau in der Nähe des kleinen Fischerortes Barreiros an. Hier hat sich das brasilianische Pärchen Bruno und Tatiana vor ein paar Jahren niedergelassen und sie überblicken von ihrer Pousada einen gigantischen Flachwasserspot, dessen Anblick uns im ersten Moment die Sprache verschlägt. Der Kitespot ist riesig, der Wind bläst hier bis zu 30 Knoten jeden Tag. Bruno und Tatiana leben hier gemeinsam mit ihrer 7 Monate alten Tochter Maja, Brunos Mutter Elena und neun Hunden. Momentan ist außerdem noch die Brasilianerin Renata hier, die für einen Monat als Volunteer in der Pousada aushilft. Eine lebendige und herzliche Mischung, die wir sofort in unser Herz schließen.

riesiger Flachwasser Spot in Macau

Auf der Anhöhe, auf der sich die Pousada befindet, stehen noch ein paar vereinzelte Häuser, zum Ort Barreiros muss man aber schon das Auto nehmen. Ein Ort der absoluten Ruhe und Abgeschiedenheit. Gegen 10 Uhr dreht der Wind und nimmt dann im Laufe des Tages stetig zu, bläst am Abend sogar oft mit mehr als 30 Knoten. Bei unseren Kite Sessions sind wir fast immer allein auf dem riesigen Spot, manchmal begleitet uns Bruno oder vereinzelte Einheimische gesellen sich dazu. Wenn sich in der riesigen Lagune bei Ebbe nicht mehr genug Wasser zum Kiten befindet, fahren wir mit dem Auto 5 Minuten Richtung Westen an einen „Secret Spot“, der bei Ebbe tolle Flachwasserbedingungen bietet und sobald die Flut kommt, entstehen im shore break tolle Kickerwellen, perfekt zum Springen.

„Secret Spot“ in Macau

Gemeinsam mit Bruno und Renata machen wir eine tolle Bootstour durch die Mangroven, machen eine Pause in mitten der riesigen Lagune auf einer Sandbank und kiten dann downwind zurück bis zur Pousada, ein großartiger Ausflug.

tolle Bootstour mit Downwinder zurück zu Brazil Kite Dream

Weil es im unmittelbaren Umkreis der Pousada keine Restaurants gibt, vermieten Bruno und Tatiana ihre Zimmer inkl. Abendessen, was von Tatiana zubereitet wird. In den acht Tagen, die wir hier verbringen, werden wir jeden Abend köstlich bekocht und genießen vorallem Tatianas großartige Desserts, wie z.B. ein typisch brasilianisches Marajuca Mousse.

Michael und ich wollen gern noch den Kitespot in Galinhos sehen, der sich eine gute Stunde Fahrt östlich von Macau befindet. Weil wir uns im Brazil Kite Dream super wohl fühlen, entscheiden wir uns, bis zum Ende unseres Trips hier zu bleiben, machen aber zumindest einen Tagesausflug nach Galinhos. Mit dem Auto gelangen wir bis zum Ablegepunkt einer Fähre, die uns in den kleinen Fischerort Galinhos bringt, der sich auf einer riesigen Sandbank befindet und nur auf diesem Weg zu erreichen ist. Galinhos gefällt uns sehr gut, der kleine Ort hat Charme und überall in den kleinen Gassen fahren Eselskarren, die hier das Hauptfortbewegungsmittel sind. Es ist Ebbe und windstill, daher entscheiden wir uns zunächst für einen langen Strandspaziergang bis zum Leuchtturm und genießen den Ausblick aufs türkisblaue Meer, was der Karibik in nichts nachsteht. Nach einem Mittagessen am Strand warten wir bis in den Nachmittag, haben aber leider kein Glück mit dem Wind. Die Windrichtung ist ablandig und der Wind ist sehr böig, keine guten Bedingungen zum Kiten. Der Spot ist wunderschön und lädt ein zu einer tollen Kite Session, aber schweren Herzens verlassen wir Galinhos am Nachmittag, ohne unsere Kites aufgepumpt zu haben.

Kitespot in Galinhos

An unserem letzten Tag im Brazil Kite Dream nimmt uns Bruno mit auf einen Downwinder bis nach Macau. Ich entscheide mich für meinen 8er Kite, bin unterwegs aber so überpowert wie noch nie zuvor. Der Wind ist sehr stark, verlangt uns volle Konzentration ab und als wir nach ungefähr zwei Stunden unsere 3 Kites in Macau sicher landen, sind wir happy über den fantastischen Downwinder, aber auch super kaputt von der Anstrengung. Nach einem kalten Bier fahren wir mit dem Auto zurück zur Pousada und genießen den letzten Abend an diesem magischen Ort mit Bruno, Tatiana, Elena, Renata, der kleinen Maja und den 9 verrückten Hunden.

Am 12. Oktober treten wir 6 Uhr morgens unsere Rückreise nach Cumbuco (Macau – Cumbuco, 450 Km) an und verlassen Brazil Kite Dream mit dem Versprechen, dass wir wieder kommen werden, denn die Zeit hier war absolut unvergesslich. Michael und ich verabschieden uns am Flughafen in Fortaleza und als ich am Nachmittag allein zurück in Cumbuco ankomme, bin ich überglücklich und dankbar für diese zwei wunderschönen Wochen mit tollen Kitesessions und großartigen Begegnungen in Barra Nova, Parajuru und Macau.

Abschied von Bruno und Renata

Meine drei Monate in Brasilien sind fast vorüber. In den letzten 11 Wochen habe ich insgesamt 20 verschiedene Kitespots in 4 Staaten an der Nordostküste Brasiliens besucht und Brasilien ist nach mehr als 7 Reisemonaten mein absolutes Lieblingsland zum Kitesurfen geworden. Es gibt so viele tolle Kitespots mit unterschiedlichen Bedingungen, die niemals endende Küstenlinie bietet weltweit unvergleichliche Möglichkeiten für ausgedehnte Downwinder. An den Kitespots finden sich stets tolle Pousadas, in denen man sehr günstig übernachten kann und morgens mit einem tollen Frühstück versorgt wird. Nur wenige Brasilianer sprechen englisch, aber trotz oft schwieriger Verständigung sind sie herzliche und liebevolle Gastgeber und vielerorts habe ich mich dank der großen Gastfreundschaft wie Zuhause gefühlt. Brasilien war für mich immer ein fernes Mysterium und hat in den letzten Wochen einen großen Platz in meinem Herzen eingenommen, sodass ich schon jetzt viel darüber nachdenke, wann ich hierher zurück kommen werde.

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20 Kitespots in Brasilien in 3 Monaten

Bis ich Brasilien am 24. Oktober 2018 verlassen werde, verbleiben mir noch einige Tage. Nach vielen Wochen mit ausgedehnten Kite Sessions und viel Zeit am Strand, zieht es mich für ein paar Tage in die Großstadt und ich freue mich auf einen bevorstehenden Kurztrip in die Stadt des Karnevals, nach Rio de Janeiro.

 

 

1 Kommentar zu „Kite-Safari Brasilien – die Zweite

  1. Martina Bochmann 17. Oktober 2018 — 9:32

    Stark!! Die Leguane! Die lustigen dicken Hunde! Und die süße Maja! Supertoll!!!

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